IF-Klasse bringt orientalisches Flair ins AKBK
Als ein lohnendes Unterrichtsprojekt haben die Schülerinnen und Schüler der Gruppe „Technik“ der Internationalen Förderklasse (IF) des Adolph-Kolping-Berufskollegs sich den ein wenig in die Jahre gekommenen Handwaschraum im Souterrain des Schulgebäudes 2 an der Lotharingerstraße ausgesucht und betreut von ihrem Fachlehrer Herrn Zimmer hinsichtlich einer Neugestaltung genauer unter die Lupe genommen.
Zunächst galt es, die Wünsche und Bedürfnisse der „Zielgruppe“, die sich dort nach ihren unterrichtlichen Aktivitäten in den Werkräumen der Abteilung Berufliche Grundbildung täglich die Hände wäscht, zu analysieren und in der Planung zu beachten. Nachdem die Lernenden im Theorieunterricht in einem gemeinsamen Brainstorming verschiedene Ideen entwickelt hatten, stand das Thema fest: Der Raum sollte in der Ästhetik eines orientalischen Hamam neu gestaltet werden. Ein Hamam ist ein öffentliches Badehaus, das man vor allem in der arabischen Welt, in der Türkei und in den ehemaligen Gebieten des Osmanischen Reichs findet und das ein wichtiger Bestandteil der orientalischen Bade- und Körperkultur ist.
Im Praxisunterricht wurde der gesamte Raum zunächst sauber weiß gestrichen und danach flächenmäßig mit thementypischen Mustern technisch ausgemalt. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse die Gelegentlich orientalische und arabische Einflüsse aus ihren unterschiedlichen Herkunftsländern gestalterisch umzusetzen.
Auch wenn die typischen Bassains und Massageplätze (noch) fehlen, ist es den Schülerinnen und Schülern gelungen, diesem Raum ein orientalisches Flair einzuhauchen.
Text: Martin Zimmer und Werner Grundhoff





